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Kapitel 4: Spanien und die Stierkämpfe
Day 31, 06.07.00, Donnerstag: Kaffee, viel Kaffee und ab auf Toilette. Um 12 Uhr sind wir losgekommen. Jetzt sitzen wir auf nem Berg nach 10 km bergauf fahren. Ich habe bei der Hitze Schwierigkeiten bekommen. Beim Mittagessen hatte ich einen Sonnenstich vom feinsten und Rückenschmerzen wie ich sie bisher noch nicht kannte.
Weiter, weiter , weiter, weiter, weiter,.......... KOTZ ( ist aber nicht wort-wörtlich gemeint ). Aus den Pyrenäen raus hat dann nur 10 min. gedauert. Es war schon fast dunkel und ich fix und fertig. Gedüst ohne Ende. Der CP ( Campingplatz ) war mehr als nur überfüllt, aber wir bekamen noch einen Platz, am Abhang zwischen all den anderen, die nun Party machen wollten. Ich schmiss mir ne Aspirin rein oder zwei, aß ne Pizza und ging krank ins Bett. Man war das ein Sonnenstich. Jens kam morgens um 5 Uhr und fiel gegen das Zelt. Stock blau!! Er hatte ein paar Iren kennen gelernt und sich die Oberkante gegeben. War mir alles egal, mir ging’s so scheiße.
Der nächste Tag wurde sehr ruhig angegangen. Jens hatte schließlich einen monster Kater und ich war auch sehr froh über etwas Ruhe. Und wer kam wohl abends an? Na klar, die drei Engländer. Wir quatschten wieder eine ganze Weile, das waren echt nette Jungs.
Am nächsten Morgen standen wir dann um 6 Uhr auf und fuhren zusammen in die Stadt ( Pamplona ), um uns das Stierrennen durch die Stadt anzuschauen. Überall lagen Schnapsleichen, es stank unglaublich nach Urin und die Menschenmassen gierten dem Stierkampf entgegen. TOTAL KRANK. Erst wollte ich auch vor den Stieren herrennen, aber das ließ ich natürlich doch lieber sein und versuchte statt dessen, irgendwo raufzuklettern, um überhaupt was zu sehen. Danach gingen wir noch in die Arena und sahen zu, wie die Leute die Stiere ärgerten. Na ja, war schon nen Erlebnis, einmal reicht aber.